Schon als Kind durfte ich ab und zu mit der Kamera meines Vaters Fotos machen. Mit 16 Jahren konnte ich mir dann, aus meinem Lehrlingslohn, eine Spiegelreflexkamera kaufen. Nach und nach kamen diverse Objektive dazu und bald auch eine Dunkelkammer, um Schwarz/Weiss Aufnahmen selber vergrössern zu können. Schon damals war ich von der Natur fasziniert und drang auch in die Welt der kleinen Details ein. Ein Makroobjektiv half mir dabei.

An verschiedenen Anlässen wie Dorffest oder Hochzeit durfte ich mein Können unter Beweis stellen.

Auch eine kleine Ausstellung in einem Behindertenwohnheim, ich arbeitete dort als Betreuer, war ein kleiner Höhepunkt.

Da dann der Nachwuchs wichtiger wurde, verstaubte meine Ausrüstung vollkommen.

Durch meine Partnerin wurde ich vor ein paar Jahren wieder dazu motiviert, meine Kamera hervor zu holen. So langsam fand ich wieder Spass daran. Als dann Canon die EOS 20D herausbrachte, konnte ich mich nicht mehr zurück halten und leistete mir diese Kamera. Heute fotografiere ich mit der EOS 50D und verschiedene Objektive sind dazu gekommen. Über die Entscheidung digital zu fotografieren bin ich sehr froh; Digital zu fotografieren macht mir einfach mehr Spass. So kann ich gleich zu Hause angekommen die Resultate am PC begutachten und kleine Fehler korrigieren. Nach wie vor versuche ich das Motiv zu sehen und den richtigen Bildausschnitt, Blende oder Zeit zu wählen. Ich will ja das auf dem Foto haben, was ich sehe und nicht was ich mit dem Computer machen kann.

Da ich auch sehr gerne Panoramas mache, kommt mir die Digitalfotografie sehr entgegen. Früher musste ich meine Bilder zusammen schneiden und kleben und wenn die Belichtung nicht ganz stimmte war das Labor gefordert. Heute kann ich mit einem Stitching Programm selber Labor spielen und die Bilder aneinander reihen, Belichtung ausgleichen und so ergeben sich nahtlose Bilder.

Bald fand ich Freude daran, Vögel zu beobachten und fotografieren. Besonders die Greifvögel haben es mir angetan, aber auch diverse Wasservögel sind schön zu beobachten und natürlich auch in Bildern fest zu halten.

Seit neuem befasse ich mich mit HDR (High Dynamik Range). Das heisst Bilder mit einem höheren Bereich von ganz hell bis ganz dunkel. Dies ergibt dann etwas spezielle, fast sureale Bilder.

Viel Spass beim anschauen und/oder selber fotografieren!

Euer Christoph